Im Podcast „DNA des Ostens“ mit Host Anna Thalbach geht es um Deutschland, um Ost und West und um das Zusammenwachsen. 35 Jahre sind wir nun wiedervereint, aber die Unterschiede zwischen Ost und West sind nach wie vor ein Thema. Man könnte auch sagen, die Wiedervereinigung ist ziemlich unvollendet.
Achim Neumann ist in der DDR aufgewachsen, hadert mit dem Regime und als 1961 in Berlin die Mauer gebaut wird, steht sein Entschluss fest: Er flieht in den Westen - mit einem falschen Pass. Und hat dann nur einen Gedanken: Christa. Seine Freundin. Wie kann er ihr zur Flucht verhelfen? Achim und eine Gruppe junger Männer schmieden einen verrückten Plan: Man könnte doch einen Tunnel unter der Mauer graben… Im Podcast "Zeitkapsel" erzählt Achim seine Geschichte. Wie schon in der preisgekrönten ersten Staffel über die Holocaustüberlebende Irene Butter stellen zwei Jugendliche die Fragen. Eva und…
In dieser Folge geht unsere Reise zu Ende. Bei der deutschen Einheit ist vieles gut gelaufen – und vieles nicht. All diese Erfahrungen sind bis heute Teil der DNA des Ostens. Die Einheit in den Köpfen ist kein Zustand, den man einmal erreicht und fertig. Sie lebt von Menschen in Ost und West, von Begegnungen und vom Zuhören. Vom Anerkennen von Verletzungen und von Empathie. Und vom Hinterfragen von Vorurteilen. Und noch etwas wird deutlich: Wenn wir über die Herausforderungen für unser Land und unsere Demokratie sprechen, dann gibt es neben der Aufteilung zwischen Ost und West noch eine…
35 Jahre nach der Einheit sitzen Ostdeutsche noch immer selten in den Chefsesseln von Unternehmen. Das hat mit Versäumnissen der Wiedervereinigung zu tun, mit strukturellen Nachteilen und ja, sicherlich auch mit mangelndem Selbstvertrauen. In den unteren Ebenen der Arbeitswelt schlagen ein größerer Niedriglohnsektor und höhere Arbeitslosigkeit zu Buche. Vorurteile wie "So isser, der faule Ossi!" und "Die liegen uns auf der Tasche!" sind langlebig. In dieser Folge schauen wir darauf, wie sich die Arbeitenden im Osten nach 1990 neu erfinden mussten. Und wie das bis heute nachwirkt. Es gibt…
Jedes Jahr im Herbst finden sie statt: Die "Ossi-Wochen". Zwischen 3. Oktober und 9. November wird an Wende und Wiedervereinigung erinnert. Es geht um den Stand der Einheit und den Stand der Uneinheit. Es gibt Reden und Bilanzen. Einmal im Jahr, danach ist wieder Ruhe. Nur im Osten geht es weiter. Denn die Geschichte und die Geschichten verschwinden nicht einfach so. In dieser Folge fragen wir: Gibt es so etwas wie ostdeutsche Identität? Und was bedeutet sie im Jahr 2025? Am Anfang der Folge steht eine weitere Frage: "Ostdeutsch", woher kommt dieses Wort bzw. diese Zuschreibung eigentlich?…
OST-DEUTSCH-LAND – wenn es um diesen Teil unseres Landes geht, haben viele Menschen direkt bestimmte Bilder im Kopf. Plattenbauten, schräge Akzente, Rechtsextreme, Demonstrationen mit wütenden Menschen. Es rumort im Osten, ständig und überall – zumindest in den Medien. Dabei ist der Osten viel mehr. Er ist bunter und lebendiger, als das viele Berichte westdeutsch sozialisierter Journalisten über "Dunkeldeutschland" vermuten lassen. Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck bringt es so auf den Punkt: "Der reale Osten ist dann doch nicht so schlimm wie der mediale Osten." In dieser Folge…
Der Osten steht bei jeder Wahl im Fokus. Denn der Osten wählt anders. Weil er anders tickt. Aber warum ist das so? Im Podcast "DNA des Ostens" mit Host Anna Thalbach geht es um Deutschland, um Ost und West und um das Zusammenwachsen. Es geht um Würde und Wahlen, um die Wirren der Wiedervereinigung und das große Demokratieversprechen. 35 Jahre sind wir nun wiedervereint, aber die Unterschiede zwischen Ost und West sind nach wie vor ein Thema. Viele Menschen im Osten fühlen sich nicht gesehen und als Bürger zweiter Klasse. Das liegt auch daran, wie die Wiedervereinigung ablief. Salopp gesagt:…
Deutschland ist seit 35 Jahren wiedervereinigt. Im neuen Podcast "DNA des Ostens" fragt Host Anna Thalbach: Was macht den Osten heute aus? Was unterscheidet ihn noch vom Westen? Interviewt wurden mehr als 40 Menschen. Ein Querschnitt von Jung bis Alt, von der Influencerin bis zum ehemaligen Bundespräsidenten. Sie berichten von Hoffnungen und Enttäuschungen, Erfolgen und Niederlagen. Es geht um das Hadern mit dem neuen System und das Gefühl, abgestempelt zu werden. Für den Podcast wurden Interviews der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur verwendet. Die fünfteilige Serie startet…
Vor genau 35 Jahren fiel die Berliner Mauer - das Symbol der deutschen Teilung. Mit dem Mauerfall öffnete sich auch die Grenze zwischen Ost und West. Es folgte die Wiedervereinigung. Doch noch immer wird darüber diskutiert, dass Deutschland gespalten sei. Dabei wird häufig auf die Gegensätze zwischen Ost und West verwiesen. Zuletzt erst nach den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Warum fasziniert uns dieses Thema seit Jahrzehnten? Warum sprechen wir noch immer über die DDR und suchen nach Gründen, warum der Osten Deutschland etwas "anders tickt" als der Westen? Die…
In Wendehausen steht noch immer der frühere Grenzturm. Heute ist er ein Mahnmal. Zu DDR-Zeiten war er ein Zeichen für die nahezu unüberwindliche Trennlinie zwischen beiden deutschen Staaten. In dieser Folge geht es um die Menschen, die genau dort arbeiteten. Es geht um Grenzsoldaten. Ihre Aufgabe war es jegliche Fluchtversuche zu verhindern - notfalls mit der Waffe. Zwei frühere Grenzsoldaten erzählen wie sie heute auf ihren Einsatz damals blicken. Uwe Kaiser ist als Soldat zwischen 1982 und 1984 oft mit seinem Dienstmotorrad die Grenze abgefahren. Hätte er auf Menschen geschossen, die aus…
Es geht ins Zonenrandgebiet. Mit diesem Begriff wurde die Grenzregion auf der westlichen Seite der innerdeutschen Grenze bezeichnet. Die Lage hatte Auswirkungen auf die Bewohner, die Wirtschaft, aber auch auf Flora und Fauna. In dieser Folge besuchen die Autoren Pierre Gehmlich und Björn Menzel Heldra, ein Nachbardorf von Wendehausen. Sie sprechen mit Menschen vor Ort über ihre Grenzerfahrungen. Werner Jung etwa arbeitete als Zollbeamter in Heldra. Er berichtet vom Fall des Hans Dieter Genau, der aus der DDR fliehen wollte und dabei erschossen wurde. Die Leiche wurde bei Wanfried, damals…
Die DDR baute ihre Grenzanlagen seit 1952 stetig aus. Sie erklärte einen fünf Kilometer breiter Streifen zum Sperrgebiet. Tausende Menschen, die nahe der Grenze lebten und als "politisch unzuverlässig" galten, wurden mit zwei großen Operationen zwangsweise umgesiedelt. Die Vertreibungen gingen als "Aktion Ungeziefer" und "Aktion Kornblume" in die DDR-Geschichte ein. Den Bewohnern von Wendehausen war immer bewusst, dass ihnen jederzeit ihre Heimat genommen werden kann. In dieser Folge treffen wir Menschen, die mit diesen Aktionen gezwungen wurden, ihr zu Hause sofort zu verlassen. Kinder…
Wendehausen ist ein tatsächlich existierender Ort mit einer besonderen Geschichte. Das Thüringer Dorf lag zu DDR-Zeiten im Sperrgebiet der Grenze zwischen Ost und West. Die Menschen sahen jeden Tag die Todeszone, hörten Schüsse an der Grenze, lebten unter besonders scharfen Sicherheitsvorkehrungen. Ohne Passierschein durfte niemand in den Ort hinein. In dieser Folge geht um die Menschen, die unmittelbar vom Bau der Grenze betroffen waren. Margareta Montag etwa geht an den Ort zurück, an dem 700 Jahre lang das Gut ihrer Familie stand. Ihre Eltern mussten den Hof damals selbst abreißen. Er…
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Im Podcast „DNA des Ostens“ mit Host Anna Thalbach geht es um Deutschland, um Ost und West und um das Zusammenwachsen. 35 Jahre sind wir nun wiedervereint, aber die Unterschiede zwischen Ost und West sind nach wie vor ein Thema. Man könnte auch sagen, die Wiedervereinigung ist ziemlich unvollendet.
DNA des Ostens is a German history podcast from Mitteldeutscher Rundfunk. Melo plays each episode straight from the publisher's own feed — no ads added, no account needed — and remembers where you stopped, in this browser only.
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